Die Auswahl an (guten) Fernsehserien ist ja fast unüberschaubar. Auch Abseits des (Privatfernsehen-) Mainstreams finden sich einige  – in meinen Augen – sehr sehenswerte Serien. Ich habe hier mal eine kleine Liste von Serien zusammengestellt, die mir besonders gut gefallen und die ich somit auch für unbedingt sehenswert erachte.

 

Breaking Bad

Breaking Bad

Handlung:

Breaking Bad handelt von dem hochintelligenten, aber unscheinbaren Highschool-Chemielehrer Walter White aus Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico, der seine schwangere Frau Skyler und seinen körperlich behinderten Sohn Walter Junior nur mit Mühe versorgen kann. Als bei ihm Lungenkrebs im Endstadium festgestellt wird, will Walter das Rauschmittel Meth herstellen, damit die Familie nach seinem Tod finanziell abgesichert ist. Zu seinem Partner in dieser gefährlichen Welt von Drogengeschäften und organisierter Kriminalität wird der junge Jesse Pinkman, der noch vor ein paar Jahren einer seiner Schüler war. Pinkman ist mittlerweile als Dealer tätig, dabei selbst drogenabhängig sowie ausgesprochen impulsiv, was eine Fülle von Problemen nach sich zieht. Die Situation verkompliziert sich noch dadurch, dass Hank, der clevere Ehemann von Skylers Schwester Marie, als Ermittler für die US-Drogenbekämpfungsbehörde DEA arbeitet. Quelle: wikipedia

Bewertung (IMDb): 9.4/10

Persönliche Meinung:

Wirklich gut gemachte Serie, bei der die Spannung nie wirklich abreißt. Gehört für mich in die Kategorie „niveauvolle Serien“ aber gut geeignet für eine spannende Abendunterhaltung. Die Serie sollte allerdings unbedingt von vorne bis hinten durchgeschaut werden, da man sonst an einigen Stellen nicht mehr mitkommt, also keine klassische „Seh ich hin und wieder mal an“-Sendung.

 

Weeds – Kleine Deals unter Nachbarn

Weeds

Handlung:

Weeds erzählt von der Hausfrau Nancy Botwin (Mary-Louise Parker), deren Mann Judah eines Tages beim Joggen unerwartet an einem Herzanfall stirbt. Dies stürzt sie auch in finanzielle Schwierigkeiten, und so beginnt sie, die Kasse mit dem nachbarschaftlichen Handel mit Marihuana aufzubessern. Ihr Schwager Andy helfen ihr dabei, eine Bäckerei als Tarnung für das Geschäft aufzubauen. Nancy gerät in Schwierigkeiten, als sie versucht, ihren neuen Job vor den Söhnen Shane und dem Teenager Silas geheim zu halten.

Auch manche ihrer sogenannten Freundinnen dürfen von dem Zuverdienst nichts wissen. Vor allem ihre Freundin Celia Hodes ist ausdrücklich gegen Drogen – ihr Mann Dean aber gehört zu Nancys besten Kunden. Nancys Kinder müssen derweil damit umgehen lernen, ohne einen Vater aufzuwachsen – vor allem Shane findet in Andy nur einen schwachen Ersatzvater. Quelle: moviepilot

Bewertung (IMDb): 7.9/10

Persönliche Meinung:

Diese Serie ist in meinen Augen ein echter Geheimtipp! Leider wurden aber nur die ersten 3 Staffeln deutsch synchronisiert. Die Serie ist durchaus ernst gestaltet, dank der Farbgebung  (Color-Grading) mit „freundlichen“ Farben und der eher seichten Handlung für eine gemütliche Abendunterhaltung gut geeignet. Man sollte die Serie allerdings möglichst lückenlos von vorne bis hinten anschauen, da man sonst an einigen Stellen nicht mehr so gut mitkommt.

 

My Name Is Earl

My Name Is Earl

Handlung:

Jason Lee spielt Earl Hickey, einen Kleinkriminellen, der mit einem Rubbellos 100.000 Dollar gewinnt, dieses jedoch verliert, als er von einem Auto angefahren wird. Earl beginnt an Karma zu glauben, als er im Krankenhaus nach dem Unfall unter Morphineinfluss den Late-Night-Talker Carson Daly im Fernsehen davon reden hört. Er entscheidet sich, sein Leben radikal zu ändern und schreibt eine Liste mit allen schlechten Dingen, die er in seinem Leben getan hat und will sie wiedergutmachen. Als er Müll aufsammelt um den ersten Punkt der Liste (Nr. 136) abzuhaken, fliegt ihm sein Rubbellos auf den Schuh. Dies überzeugt ihn gänzlich vom Konzept des Karma und das gewonnene Geld hilft ihm dabei, nach und nach jeden Punkt auf seiner Liste abzuhaken. Quelle: wikipedia

Bewertung (IMDb): 8.1/10

Persönliche Meinung:

Eine wirklich sehr witzige Serie, die leider nach 4 Staffeln abgesetzt wurde. Diese Serie muss man nicht von vorne bis hinten anschauen, man kann sie auch nur in Teilstücken ansehen. Wenn man einzelne Folgen verpasst hat, kommt man trotzdem noch gut mit, da die Grundhandlung eigentlich immer die selbe ist. Die Gags sind erste Klasse und verschaffen der Serie auch das „gewisse Etwas“.

 

Skins – Hautnah

Skins

Handlung:

Nach den „Dawson Bros“ (Steve Dawson, Andrew Dawson und ihr Freund Tim Inman), Co-Autoren von Skins, repräsentiert die Serie das alltägliche Leben von Jugendlichen: Skins dreht sich um eine Gruppe von 16 bis 19 Jahre alten Freunden, die in Bristol wohnen und das fiktive „Roundview Sixth Form College“ besuchen. Jede Folge hat ein in sich abgeschlossenes Thema und dreht sich um eine bestimmte Figur. Die meisten Handlungsbögen strecken sich jedoch über mehrere Folgen. Quelle: wikipedia

Bewertung (IMDb): 8.3/10

Persönliche Meinung:

Spannende Serie, die sich eher an Jugendliche und junge Erwachsene richtet. In der Serie geht es größtenteils um die Probleme von Jugendlichen. Für die Zielgruppe sicherlich interessant und sollte auch möglichst von vorne bis hinten angesehen werden, da die Darsteller auch etappenweise genauer präsentiert werden und man so den Überblick besser behält. Momentan leider nur bis zur dritten Staffel auf deutsch erhältlich.

 

The Walking Dead

The Walking Dead

Handlung:

The Walking Dead handelt von den Auswirkungen einer Zombie-Apokalypse (das Wort „Zombie“ kommt jedoch bewusst in der gesamten Serie nicht vor) und folgt dabei einer kleinen Gruppe von Überlebenden, die versuchen, eine Erklärung für die Katastrophe zu finden und sich auf die Suche nach einer dauerhaften und vor allem sicheren Bleibe machen. Die Serie spielt in der Metropolregion von Atlanta, im Südosten der Vereinigten Staaten. Angeführt wird die Gruppe von Rick Grimes, der vor dem Ausbruch der Pandemie Polizist war. Im Laufe der Zeit wird die Gruppe zwangsläufig immer kleiner, da manche Mitglieder den Zombies zum Opfer fallen. Während ihre Situation immer aussichtsloser wird, ist die Gruppe zu fast allem bereit, um zu überleben. Die Suche nach einem sicheren Ort führt die Überlebenden durch von Zombies überrannte Städte, durch Wälder, Militäranlagen und geheime Forschungseinrichtungen. Überall wo die Gruppe hingelangt, ist die Seuche bereits ausgebrochen und hat nahezu alle Menschen in Zombies verwandelt. Dennoch findet sie vereinzelt auch andere Gruppen von Menschen, die sich ebenfalls zusammengeschlossen haben und teils friedlich, aber auch feindselig gesinnt sein können. Nachdem ein Mädchen aus der Gruppe der Überlebenden verschwindet, setzt diese alles daran, sie zu finden und findet bei der Familie Greene Unterschlupf auf einer Farm. Quelle: wikipedia

Bewertung (IMDb): 8.7/10

Persönliche Meinung:

Die Serie, die mich bisher am meisten beeindruckt hat! Obwohl ich kein Fan von Zombie-Filmen bin, finde ich diese Serie durchaus interessant und gelungen. Es geht dabei auch weniger um Zombies an sich, sondern viel mehr um das menschliche Zusammenleben und die Reaktionen auf bestimmte Situationen in einer solchen Lage. Diese Serie sollte unbedingt der Reihe nach von vorne nach hinten angesehen werden, da alle Episoden zusammen einen Handlungsbogen ergeben. Diese Serie ist Adrenalin pur!